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Eine Frau mit zwei Kindern hat am 2. April die Höhle verlassen. In voriger Nacht hat wieder ein Teil von der Gewölbe abgestürzt, die Sektierer haben das wie ein Himmelzeichen angenommen.

Früher sind noch einige Menschen ihre unterirdischen Zuflucht verlassen. Die Bleibenden - 11 Menschen - denken nun nach, ob sie nicht auch die gefährliche Zuflucht verlassen sollen. Pjotr Kusnezov, der aus dem Irrenhaus speziell für die Verhandlungen entlassen wurde, spricht mit seinen ehemaligen Adepten schon einige Tage und versucht sie zu überreden, dass sie rausgehen. Aber die „Sitzender“ warten noch auf irgendein „Gottes Zeichen“. Diejenigen, die die Höhle bereits verlassen haben, fühlen sich normal, die lokale Behörden haben ihnen sogar eine Kuh zur Verfügung gestellt: die Sektenmitglieder wollen keine Lebensmittel mit Strich-Kode annehmen. Ein Teil der Menschen lebt jetzt im Haus von Kusnezow, andere Adepte sind zu Witalij Nedogon eingezogen, der nun der zweite Lider der Sekte ist.

 

Wie sich die Geschichte weiter entwickelt, ist noch unklar. Viel Geld, Menschenressourcen und Technik hat es bereits gekostet. Mehrmalige Drohungen, dass die Leute sich selbst verbrennen würden, falls sie durch Anwendung der Gewalt unfreiwillig evakuiert würden, haben sie in gleiche Reihe mit Erpressern gestellt. Zum Glück sind alle Kinder aus der Höhle befreit worden. Die Ärzte haben konstatiert, dass sich auch das kleinste Kind gut fühlt. Die Eltern der Kinder sind aber weiterhin absolut sicher, dass sie alles richtig gemacht und ihre Aufgabe vor Gott erfüllt haben. Was erwartet die Kinder in Zukunft?..

Was fällt anderen Sektierern ein?  Die Fragen bleiben.

Aktualisiert (20. April 2008)