| News - Aus der Presse |
Sie sitzen in der Höhle ein halbes Jahr und warten auf das Ende der Welt. Und singen Gebete als Antwort auf alle Ansprachen von oben. Die Behörden von Pensa sind schon müde von der Agiotage, welche die Massmedien um die Situation aufgewürbelt haben.
Der Vizegouverneur von Pensa Oleg Melnitschenko glaubt nicht den Behauptungen von W. Nedogon, dass die letzen Einsiedler bald auskommen werden: er hält beide „heiligen Väter" – P. Kuznezow und W. Nedogon – für psychisch kranke Menschen. Die Sektierer, die schon ie Höhle freiwillig verlassen haben, fahren nach und nach aus dem Dorf weg. Ortseinwohner sagen, dass sie neben einem Höhleneingang schon ielmals Stimmen hörten und Lichte sahen, das heisst, die Einsiedler verlassen ab und zu ihre Erdhütte und kommunizieren mit anderen itgliedern der Gruppe, aber immer weit von der Stelle, wo Miliz Wache hält. All das erinnert immer mehr an ein seltsames Spiel oder rgendeinen Experiment, aber der Preis des Versuchs ist zu hoch. Es geht nicht nur um die 10 Tausende Rubel pro Tag, die alle Beobachtungs- nd Rettungsmassnahmen kosten; Nedogon behauptet, dass zwei Frauen während der Aufenthalt gestorben und in der Höhle begraben sind. Seinen Worten nach, hatte die Eine Krebs, die Andrere hat nicht die Fasten durchgehalten. Auch eine ehmalige Einsliedlerin redet über den Tod wei Sektengliederinnnen.
Die Behörden von Pensa wissen noch nicht genau, ob die Nachricht stimmt: man muss die Höhle untersuchen, es ist ber möglich, nur wenn die letzten Einsiedler sie verlassen haben. Aber das Innenministerium Weissrusslands vorläufig bestätigt, dass eine weissrussische Staatsbürgerin in der Höhle neben Nikolskoje gestorben ist.
Das orthodoxe Ostern ist vorbei, damit ist auch die Hoffnung verschwunden, dass alle Menschen aus der Erdhütte zu diesem wichtigen irchenfest rauskommen. Das nächste Datum des Hinausgehens ist auf 14.Juni, das orthodoxe Pfingsten, festgesetzt. Das Ende-der-Welt-Spiel eht also weiter, viel Geld und Menschenkräfte nehmend. Es gibt viel Probleme in Russland, zum Beispiel, Gesundheit und Lebenserwartung der Staatsbürger, die sehr niedrig sind, das Phänomen des Sozialwaisenstands - wenn Kinder bei lebenden Eltern in Kinderheimen gesteckt erden, Drogensucht und wachsende Jugendkriminalität… Aber es sieht so aus, dass das Singen unter der Erdebene heraus übertönt alles…
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Aktualisiert (02. Mai 2008)




